Behandlungsverfahren

Mikrosystem Laser-Akupunktur
In den 60 Jahren von dem französischen Arzt Dr. Paul Nogier (Lyon) entwickelt. Im Gegensatz zur Klassisch Chinesischen Akupunktur werden die für die Behandlung wichtigen Punkte aufgrund ihrer elektrischen Aktivität ermittelt und dann mit Nadeln oder schmerzfrei mittels eines medizinischen Lasers stimuliert. Insofern Akupunktur_Hinternisse bestehen (sog. Störherde wie Narben oder problematische 

 

Klassisch Chinesische Akupunktur

Bei diesem Verfahren werden aufgrund der Beschwerdeangaben der Patienten verschiedene Körperbahnen (sog. Meridiane) nach aktiven Punkten (z.B. durch lokale Druckempfindlichkeit) abgesucht, die danach mittels Nadelstichtechnik stimuliert werden.  Früher erfolgte dies auch über Hitzereize (Moxibustion) oder Druck (Tuina).

Schmerzdistanzierungsverfahren
Gerade wenn die Schmerzen bereits chronifiziert sind und durch Medikamente, Operationen und Spritzen bereits nicht mehr beeinflussbar waren, bieten neben einer moderaten körperlichen Aktivierung sogenannte übende Verfahren noch eine Möglichkeit der Schmerzbeeinflussung durch den/die Patienten/Innen selbst.
Dabei wird das in Deutschland entwickelte Autogene Training in der Effektivität noch durch Methoden aus dem asiatischen Raum wie Yoga oder Qi Gong übertroffen. Gerne helfen wir Ihnen ein geeignetes Verfahren auszuwählen und vermitteln entsprechende Anlaufadressen, diese zu erlernen.

 

Therapeutische Lokalanästhesie

Bevor sich die Akupunktur im Europäischen Raum verbreitete, entdeckte bereits der Deutsche Arzt Dr. Ferdinand Hunecke die Beeinflussbarkeit von Krankheiten durch die Anwendung von Lokalanästhetika (damals "Novocain") und nannte diese Behandlung "Neuraltherapie".

In den 70er  Jahren folgten umfangreiche, bahnbrechende Versuche des englischen Ärzteteams Travell/Simons an freiwilligen Gesunden. Sie erbrachten den Nachweis des "fortgeleiteten Schmerzsyndroms" aus aktivierten Muskelpunkten, die sie "Triggerpoints" nannten.

Medikamentöse Schmerztherapie
Bei fortgeschrittenen Schmerzerkrankungen können neben den klassischen Schmerzmitteln (Entzündungshemmern, Opioide) je nach Schmerzursache auch sogenannte untypische Schmerzmittel zum Einsatz kommen. Diese wurden zum Teil vor Jahrzehnten ursprünglich als Antidepressiva oder Antikonvulsiva (Antiepileptika) entwickelt und entfalten in deutlich reduzierter Tagesdosis eine eigene schmerzstillende Wirkung, z.B. bei neuropathischen Beschwerden.